Glanzloser Jahresabschluss

Am Samstag reisten die Wurzener Basketballer, zum letzten Spiel dieses Jahres, in die Oberlausitz, zur Mannschaft der HSG Turbine Zittau.

Aus vergangenen Spielen wusste Coach Kunze um den ruhigen Stil des Gegners und appellierte kurz vor Spielbeginn an Tempo im Angriff sowie Druck am Ball in der Verteidigung.

So begann um 19.00 Uhr ein Spiel, dessen zwei Punkte realistisch gewesen wären.
Beide Mannschaften ließen sich Zeit, generierten durch ein schnelles Passspiel, einen systembezogenen Aufbau sowie Zug zum Korb freie Räume gute Wurfmöglichkeiten. Das erste Viertel endete unspektakulär mit 12:14. Bis auf einzelne Schnellangriffe blieb die Offensive der BBVer im zweiten Abschnitt ungefährlich und ohne nennenswerte Aktionen. Auf der Gegenseite arbeite die Ball-Raum-Verteidigung hingegen konsequent, erzwang Notwürfe, die aber trotz ablaufender Angriffsuhr das Ziel fanden. Zur Halbzeit konnten die Oberlausitzer die Führung geringfügig ausbauen (25:28).

Drittes Viertel: Die Keksstädter spielten sichtlich flüssiger, gefährlicher und effektiver. Mit 2 von 8 Versuchen von der Freiwurflinie ließen die Gäste aber zu viele einfache Punkte liegen. Die Zittauer legten in der Offensive nun auch eine Schippe drauf und trafen nicht nur freie sondern auch weiterhin schwierige Würfe. Die bessere Trefferquote verbuchten demnach die Südostsachsen, die in diesem punktereichen Abschnitt die Führung deutlich ausbauten (45:57).

Um im Schlussviertel das Spiel doch noch zu drehen, stellte Coach Kunze auf eine Mannverteidigung um. Diese zeigte anfänglich auch Wirkung und halbierte den Rückstand auf 53:59. Es verblieben noch 5 Minuten. Diese gehörten aber leider nicht den BBVern sondern dem Zittauer Topscorer Rene Kramer, der das Zepter in die Hand nahm und die Kontrahenten zum zweiten Saisonsieg führte. Kläglicher Endstand 58:72.

Nun gehen die Wurzener in die Winterpause und treffen am 24.01.2015 auf SV Automation 61 Leipzig, den letzten Gegner der Hinrunde.

Für Wurzen spielten: Patrick Langer 4, Henrik Böttcher 10 (1×3), Mario Brand, Enrico Alt, Rene Defort 8 (2×3), Steffen Melzer 13, Steve Götze 2, Florian Mück 11 (1×3), Tobias Schwarz 10 (1×3)

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